Grundlagen der Schiffahrtszeichen

Die Küste ist ein Gebiet, in dem bestimmte Regeln gelten. Diese sind aus Sicherheitsgründen stets einzuhalten.
Die Schifffahrtszeichen dienen dazu, den Seefahrern und Badenden Gefahren anzuzeigen, insbesondere solche, die nicht gesehen werden können, da sie vom Meer bedeckt werden.
1- Strand- und Bademarkierungen (im Küstenstreifen von 300 Metern)

Der geschützte Küstenstreifen umfasst vom Ufer aus 300m. In diesem Bereich zeigen mehrere Arten von Tonnen die für das Baden vorgesehenen Zonen sowie die Fahrrinnen für Segel- und Motorboote an.

1. Fahrrinnen-Tonne Backbord (links)
2. Fahrrinnen-Tonne Steuerbord (rechts)
3. Tonne zur Begrenzung der Badebereiche und des 300m-Bereichs.
Küstenzone von 300 Metern:
In diesem Bereich darf die Geschwindigkeit nicht mehr als 5 Knoten (entspricht 9 km/h) betragen. Die Segel- und Motorboote müssen zwingend die Fahrrinnen benutzen.
In den markierten Badebereichen, die zu der 300 Meter-Zone gehören, ist das Fahren mit Booten und das Angeln nicht erlaubt.
2- Lateralzeichen:
Sie zeigen die Hafenzufahrten an:
- rote Befeuerung oder Tonne links: BACKBORD
- grüne Befeuerung oder Tonne rechts: STEUERBORD

3- Kardinalzeichen:
Sie markieren Gefahrenstellen (Untiefen, Felsen…). Jedes Kardinalzeichen hat eine spezifische Farbe und einen spezifischen Lichtintervall.

4- Einzelgefahrenzeichen
Sie markieren eine konkrete, nicht sichtbare Gefahrenstelle von geringer Ausdehnung. Wenn man dieses Zeichen erblickt, ist ein großer Abstand einzuhalten, da sich die Gefahr im Bereich um die Markierung herum befindet.

5- Spezielle Zeichen
Sie markieren eine Sperrzone (im Allgemeinen Bereiche mit Unterwasserkabeln, Militärzonen...)

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