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Das Entstehen der Wellen

Die Dünung entsteht durch Wind. Wenn dieser über eine ruhige Wasserfläche weht, entstehen an der Meeresoberfläche Kräuselungen, die sich in Wellen (Dünung) verwandeln und sich in Richtung der Küsten bewegen.

Ausbreitung der Dünung
Das Wachsen der Dünung wird durch drei Faktoren bestimmt:
- die Windgeschwindigkeit
- die Dauer, während der der Wind weht
- die von der Dünung zurückgelegte Distanz
Je länger die Dünung bestehen bleibt, desto mehr werden ihre Periode und Energie gesteigert.
Diese Dünung lässt starke und große Wellen mit einer langen Periode (zwischen 15 und 20 Sekunden) entstehen, die lange anhalten.
Je kürzer die Dünung auf einer langen Distanz bestehen bleibt, umso weniger stark sind die entstehenden Wellen mit einer kurzen Periode (zwischen 8 und 12 Sekunden), die schneller auslaufen.

Von der Dünung zur Welle
An den Küstenrändern steigt der Meeresgrund an, die Dünung steigt mehr und mehr an und bricht schließlich.
Die Form der Wellen hängt vom Meeresboden an der Küste ab. An einem Strand mit leicht ansteigendem Boden entstehen weiche und eher flache Wellen (der Kamm bricht oben auf der Welle). Im Gegensatz dazu entstehen an einem Strand, an dem ein tiefer Boden direkt in einen wenig tiefen Boden übergeht, sehr hohl brechende und starke Wellen.
Flacher Boden = flache Welle (Spot-Beispiel: Hendaye)
Leicht ansteigender Boden = weiche Welle (Spot-Beispiel: Côte des Basques)
Ansteigender Boden = hohl brechende Welle (Spot-Beispiel: Hossegor)
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