Praktische Tipps für das Schnorcheln

Praktische Tipps für das Schnorcheln, von Eric vom Atelier Bleu
Wenn man zum ersten Mal schnorchelt, ist die Wahl des passenden Ortes äußerst wichtig.
Der Bereich sollte ein hohes "Sicherheitspotential" in Bezug auf starke Winde (Exposition), Strömungen sowie Nutzung durch andere, potentiell eine Gefahr darstellende Personen (Jetskifahrer, Windsurfer, Unterwasserjäger, …) aufweisen.
Um sich sicher zu fühlen, bietet sich ein bewachter Bereich an. Der Zugang sollte möglichst bequem sein (leichter Zugang für Fußgänger, keine gefährlichen Bereiche, Parkplätze und Ausrüstungsmöglichkeiten in der Nähe,...).
Wenn man vom Strand aus direkt ins Wasser gelangen kann, ist dies ideal und hat außerdem den Vorteil, dass man die Umgebung nicht durch Herumtrampeln schädigt.

Die Unterwassertopografie muss zugänglich sein (nicht sehr tief); idealerweise beträgt die Wassertiefe zwischen 2 und 5 Metern. Dies erleichtert das Beobachten, sorgt für eine gute Farbwahrnehmung und beschränkt gleichzeitig den Kontakt zwischen Flossen und Meeresboden.
Bietet das Tauchrevier unterschiedliche Böden, sollte man als Anfänger einen überwiegend sandigen oder mit kleinen Felsen bedeckten Bereich wählen. Böden mit Seegras besser meiden, da die langen grünen Blätter sich mit den Wellen bewegen, was Neulinge oftmals erschreckt. Um für das Schnorcheln geeignet zu sein, sollte das Wasser ausreichend und einheitlich klar sein.
Es ist vorteilhaft, wenn das Gebiet eine interessante Artenvielfalt mit unterschiedlichen Ökosystemen bietet, da dies die Begegnungen und Entdeckungen bereichert. Um sich sicher zu fühlen und den Ausgang aus dem Wasser stets gut im Blick haben zu können, ist Anfängern zu empfehlen, einen Bereich mit einem wenig zerklüfteten Relief zu wählen. Unterwasserpfade, ob allein oder mit Führer, werden diesen Anforderungen im Allgemeinen gerecht. Zögern Sie nicht, sie zu nutzen.
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